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Lageplan des Dresdner Zwingers

Lageplan des Dresdner Zwingers
Lageplan des Dresdner Zwingers

Wallpavillon, Nymphenbad, Bogengalerie ‒ die architektonischen Details des Zwingers sind ebenso großartig wie in ihrer Vielfalt überwältigend. Wir verraten Ihnen, worauf Sie achten sollten.

In unserem Lageplan erfahren Sie, wo sich die bedeutendsten Teile des Zwingers befinden.

Kronentor

Das Kronentor des Zwingers im Winter
Das Kronentor des Dresdner Zwingers im Winter

Der bekannteste Zugang zum Zwinger ist das Kronentor. Seine Architektur lehnt sich an den italienischen Hochbarock an. Auf der Turmspitze tragen vier polnische Adler die Nachbildung der polnischen Königskrone, die August der Starke von 1697 bis 1704 trug.

Semperbau

Semperbau am Dresdner Zwinger
Semperbau am Dresdner Zwinger

Die Elbseite des Zwingers blieb lange Zeit offen und unbebaut. August der Starke plante die Fortführung der Anlage bis zur Elbe ‒ angesichts seiner Finanzen blieb es bei einer Idee. Erst 1855 wurde die Seite mit dem Gemäldegalerie-Gebäude Gottfried Sempers geschlossen. Sein zweigeschossiger Bau im Stil der italienischen Hochrenaissance mit plastischem Schmuck verschiedener Bildhauer passt sich auf der hofseitigen Fassade dem architektonischen Rhythmus des Zwingers an. Die Gemäldegalerie »Alte Meister« ist bis heute im Semperbau untergebracht. 

Nymphenbad

Nymphenbad im Dresdner Zwinger
Nymphenbad im Dresdner Zwinger

Das Nymphenbad liegt versteckt im Festungswall hinter dem Französischen Pavillon. Der Bildhauer Balthasar Permoser gestaltete dieses Wasserkunstwerk in wesentlichen Teilen mit. Es gehört zu den schönsten barocken Brunnenanlagen Europas.

Glockenspielpavillon

Der Glockenspielpavillion
Der Glockenspielpavillion im Dresdner Zwinger

Bis 1933 hieß der Glockenspielpavillon wegen seiner Stadt zugewandten Lage Stadtpavillon. Erst dann wurde das Porzellanglockenspiel über dem Sophientor angebracht.

Zwischen 1933 und 1935 fügte man dem Glockenspiel eine einfache Monumentaluhr hinzu, so dass heute zu jeder viertel, halben, dreiviertel und vollen Stunde die Stundenschlagmelodien ertönen, die Professor Günter Schwarze 1994 extra dafür komponierte.

Je nach Jahreszeit erklingen zu festgelegten Zeiten bekannte Melodien:

Frühjahr

  • 10:15 Uhr: Antonio Vivaldi (1678 – 1741)
    »Der Frühling« aus den »Vier Jahreszeiten«
  • 14:15 Uhr: Carl Maria von Weber (1786 – 1826)
    »Wir winden Dir den Jungfernkranz« aus »Der Freischütz«
  • 18:15 Uhr: Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
    2. Satz aus »Eine kleine Nachtmusik« 

Sommer

  • 10:15 Uhr: Antonio Vivaldi (1678 – 1741)
    »Der Sommer« aus den »Vier Jahreszeiten«
  • 14:15 Uhr: Johann Adolf Hasse (1699 – 1783)
    »Contretanz« (original für Violine und Continuo)
  • 18:15 Uhr: Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
    »Üb immer Treu und Redlichkeit« Melodie aus »Die Zauberflöte«
  • 22:15 Uhr: »Kein schöner Land«

Herbst

  • 10:15 Uhr: Antonio Vivaldi (1678 – 1741)
    »Der Herbst« aus den »Vier Jahreszeiten«
  • 14:15 Uhr: Richard Wagner (1813 – 1883)
    »Matrosenchor« aus »Der Fliegende Holländer«
  • 18:15 Uhr: Carl Maria von Weber (1786 – 1826)
    »Jägerchor« aus der »Freischütz«

Winter

  • 10:15 Uhr: Antonio Vivaldi (1678 – 1741)
    »Der Winter« aus den »Vier Jahreszeiten«
  • 14:15 Uhr: Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
    »Pastorale« aus dem »Weihnachtsoratorium«
  • 18:15 Uhr: Engelbert Humperdinck (1854 – 1921)
    »Abendsegen« aus »Hänsel und Gretel«
  • Vom 6. Januar bis zum Mittwoch vor Gründonnerstag spielt das Glockenspiel nicht.

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