Dresdner Zwinger - Festplatz der Nymphen
Als prachtvollen Ort für höfische Feste ließ August der Starke zu Beginn des 18. Jahrhunderts dieses barocke Gesamtkunstwerk von Architekt Matthäus Daniel Pöppelmann und Bildhauer Balthasar Permoser erschaffen.
Die eindrucksvolle Sandsteinkulisse birgt mit ihren weltberühmten Sammlungen wahre Schätze: Die einzigartige Gemäldegalerie „Alte Meister“, das Glockenspiel aus Meissner Porzellan, das versteckte Nymphenbad und eine der ältesten naturwissenschaftlich-technischen Sammlungen der Welt fasziniert jährlich mehrere Millionen Besucher.
Geschichte des Dresdner Zwingers
Im Auftrag des sächsischen Kurfürsten Augusts des Starken entstand ab 1709 ein weltberühmtes barockes Kunstwerk aus Architektur, Plastik und Malerei.
Als Orangerie begonnen, entwickelte sich der Zwinger bald zu einem herausragenden Ort der höfischen Fest- und Repräsentationskultur Augusts des Starken und erlebte so, schon vor seiner Fertigstellung, 1719 einen Höhepunkt als Kulisse für die Hochzeitsfeierlichkeiten des Kurprinzen Friedrich August mit der Kaisertochter Maria Josepha.
Plan des Dresdner Zwingers
Der Zwinger ist ein barockes Gesamtkunstwerk mit dem bekannten Kronentor, dem lauschigen Nymphenbad, den verschiedenen Pavillons und dem Semperbau.
Museen & Ausstellungen
Seit 1728 beherbergt der Zwinger wertvolle Sammlungen, zum Beispiel die Gemäldegalerie „Alte Meister“, die Porzellansammlung und die Rüstkammer. Heute werden die Exponate von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gepflegt und der Öffentlichkeit präsentiert.
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