Übersicht über den Dresdner Zwinger

Lageplan des Dresdner ZwingersBildansicht vergrößern


Kronentor

KronentorBildansicht vergrößern

Der bekannteste Zugang in den Zwinger ist das Kronentor. Seine Architektur lehnt sich an den italienischen Hochbarock an. Auf der Turmspitze tragen vier polnische Adler die Nachbildung der polnischen Königskrone.

Nymphenbad

NymphenbadBildansicht vergrößern

Das Nymphenbad befindet sich im Festungswall hinter dem französischen Pavillon.
Das von Balthasar Permoser mitgestaltete Wasserkunstwerk gehört zu den schönsten barocken Brunnenanlagen.

Semperbau

SemperbauBildansicht vergrößern

Erst 1855 wurde die Elbseite des Zwingers mit dem Gebäude Gottfried Sempers geschlossen, einem zweigeschossiger Bau im Stil der italienischen Hochrenaissance mit plastischem Schmuck verschiedenen Bildhauer.
Hier sind  die Gemäldegalerie „Alte Meister“ und die Rüstkammer untergebracht.

 

Glockenspielpavillon (Stadtpavillon)

Pavillon mit GlockenspielBildansicht vergrößern

Wahrscheinlich am 6. Dezember 1933 wurde am Sophientor ein Porzellanglockenspiel platziert, das erstmals 1930 bei der Hygieneausstellung in Dresden der Presse präsentiert worden war. Seitdem trägt der Pavillon auch den Namen Glockenspielpavillon. Das Glockenspiel spielte täglich um die Mittagszeit verschiedene Melodien.

Zwischen 1933 und 1935 fügte man zum Glockenspiel eine einfache Monumentaluhr hinzu. Heute spielt das Glockenspiel jeweils zu jeder viertel, halben, dreiviertel und vollen Stunde die Stundenschlagmelodien von Professor Günter Schwarze (Originalkomposition für das Dresdner Glockenspiel, 1994). Zusätzlich sind je nach Jahreszeit zu festgelegten Zeiten bekannte Melodien zu hören.

Melodien des Meissener Porzellanglockenspiels

Frühjahr

10:15 Uhr
Antonio Vivaldi (1678 - 1741)
„Der Frühling“ aus den „Vier Jahreszeiten“

14:15 Uhr
Carl Maria von Weber (1786 - 1826)
„Wir winden Dir den Jungfernkranz“ aus „Der Freischütz“

18:15 Uhr
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791)
2. Satz aus „Eine kleine Nachtmusik“

Sommer

10:15 Uhr
Antonio Vivaldi (1678 - 1741)
„Der Sommer“ aus den „Vier Jahreszeiten“

14:15 Uhr
Johann Adolf Hasse (1699 -1783)
„Contretanz“ (original für Violine und Continuo)

18:15 Uhr
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791)
„Üb immer Treu und Redlichkeit“ Melodie aus der „Zauberflöte“

22:15 Uhr
„Kein schöner Land“

Herbst

10:15 Uhr
Antonio Vivaldi (1678 - 1741)
„Der Herbst“ aus den „Vier Jahreszeiten“

14:15 Uhr
Richard Wagner (1813 - 1883)
„Matrosenchor“ aus „Der Fliegende Holländer“

18:15 Uhr
Carl Maria von Weber (1786 - 1826)
„Jägerchor“ aus der „Freischütz“

Winter

10:15 Uhr
Antonio Vivaldi (1678 - 1741)
„Der Winter“ aus den „Vier Jahreszeiten“

14:15 Uhr
Johann Sebastian Bach (1685 -1750)
„Pastorale“ aus dem „Weihnachtsoratorium“

18:15 Uhr
Engelbert Humperdinck (1854 - 1921)
„Abendsegen“ aus „Hänsel und Gretel2

Vom 6. Januar bis zum Mittwoch vor Gründonnerstag spielt das Glockenspiel nicht.